Wir pflegen die Kunst, durch die Zeit zu reisen

Reisen Sie mit!

Das Luftschiff, mit dem die Histonauten  die Weltgeschichte erkunden, hat Henri Giffard konstruiert.  Dem dampfmaschinenbegeisterten Franzosen gelang 1852  der allererste motorisierte bemannte Flug.  Von Paris über Versailles nach Elancourt legte das Gefährt  rund 28 Kilometer zurück.  Mit seiner aerodynamischen Form und der drei PS starken  Dampfmaschine, die die Luftschraube antrieb, kam der  schnittige Gasballon mit acht Kilometern pro Stunde voran.  Das dreieckige Segel nutzte Giffard zum Steuern.  Zum Landen warf er den Anker. Eine optimierte Variante  des Luftschiffes ging bei der Probefahrt in Flammen auf.  Giffard und sein Begleiter entkamen der Katastrophe  jedoch unverletzt. Erst fünfzig Jahre nach Giffards Pionierflug  gelang es Ferdinand Graf Zeppelin,  ein wirklich verkehrstüchtiges Luftschiff zu bauen.   (© Bild: Sammlung Jean Louis Schlim)


aktuell


Newsletter 123

Liebe Freunde der weiß-blauen Kulturgeschichte,

welche Menüfolge das königliche Diner am Heiligen Abend des Jahres 1863 hatte, entzieht sich bislang unserer Kenntnis. Dafür sind wir in einem lesenswerten Buch über die Küche am Hof Maximilians II. und dessen Sohnes, des Märchenkönigs (Katja Lau u.a.: Speisen wie ein König, München 1986), auf Skizzen und Notizen gestoßen, die von der Hand Ottos stammen, dem jüngeren Bruder Ludwigs II.

Otto scheint sich bei den Hoftafeln kolossal gelangweilt zu haben. Aber er wusste sich offenbar zu helfen. Jedenfalls dienten ihm die Rückseiten der bereitliegenden Menükarten zum Zeitvertreib: Er bemalte sie mit Pferden, Reitern oder karikierenden Portraits der Tischgesellschaft. Außerdem schrieb er auf, was er keinesfalls vergessen durfte. Deshalb wissen wir – dank einer zweckentfremdeten Speisekarte – dass er seiner Mutter Marie zu Weihnachten „1 Weisses Collier“, seinem Bruder Ludwig „1 Blaues Portemonnaie“ und seinem Erzieher Anton Orff „Cigarren“ zu verehren gedachte. Er selber wünschte sich in späteren Jahren einen Christbaum, der – statt mit Lametta – mit Würsteln dekoriert sein sollte. Die Hofküche reagierte zunächst reserviert, fand dann aber doch eine kreative Lösung …   

An diesem Samstag erzählt Klaus Reichold im Foyer des „Museums der bayerischen Könige“ in Hohenschwangau von royalen Weihnachtsvorbereitungen.

Advent im Zauberschloss
Ludwig II. erwartet das Christkind

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In den letzten Jahren verbrachte Ludwig II. Weihnachten grundsätzlich in Hohenschwangau. Schon im November ließ er unzählige Kostbarkeiten ins Schloss liefern, die er seinen Lieben unter den Christbaum zu legen gedachte: „Die königlichen Zimmer verwandelten sich dann in einen Bazar, in dem sich Juwelen, Seide und Samt, Bücher, Photographien …Vasen und Flacons in reizender Mannigfaltigkeit ausbreiteten“, berichtet die Gattin seines zeitweiligen Kabinettsekretärs: „Im großen Ganzen entfaltete der König … einen Glanz, wie es in den Feengeschichten erzählt wird.“

Wann     (Sa) 26. November 2016

Bitte beachten Sie: Die vom Schwangauer Kirchenchor und Diakon Wolfgang Brödner gestaltete Andacht in der Orangerie von Schloss Hohenschwangau, mit der der „Adventszauber“ um 16.00 Uhr beginnt, ist leider ausgebucht. Wenn Sie sich schon vor längerer Zeit für den „Adventszauber“ angemeldet haben, ist in der Orangerie ein Platz für Sie reserviert. Bitte holen Sie Ihre reservierten Eintrittskarten bis spätestens 15.50 Uhr an der Museumskasse ab. Für die Strecke von der Museumskasse zur Orangerie (Achtung: viele Treppen) brauchen Sie zu Fuß etwa 7 Minuten.

Für das weitere Programm (ca. 16.30 Uhr: Fackelwanderung von der Orangerie zum Museum der bayerischen Könige, begleitet von Alphornbläsern; ca. 17.00 Uhr: Auftritt des „Füssener Nichtsängerchores“ im Foyer des Museums; ca. 17.30 Uhr: Vortrag von Klaus Reichold im Foyer des Museums; anschließend „Polnischer Thee“ nach einem Rezept des bayerischen Mundkochs Johann Rottenhöfer und Rundgang in der weihnachtlich illuminierten Dauerausstellung) gibt es an der Museumskasse Restkarten zum ermäßigten Preis von 10 €.

Falls Sie noch kurz entschlossen teilnehmen möchten, bitten wir Sie, die Fahrt selber zu organisieren und sich direkt beim Veranstalter (Museum der bayerischen Könige, Alpseestraße 27, 87654 Hohenschwangau) anzumelden – entweder telefonisch unter 08362 / 887-250 oder per E-Mail ...

 

Wir freuen uns auf Sie!

Newsletter 120

Liebe Freunde der weiß-blauen Kulturgeschichte,

seit Jahrzehnten hüten wir einen historischen Reklamespiegel, der für „Bilz‘ Brause“ wirbt und stolz verkündet, dass allein zwischen 1904 und 1906 über 300 Millionen Flaschen des populären Erfrischungsgetränks verkauft worden seien. Der Grund, weswegen der Reklamespiegel bei uns wie eine Reliquie verehrt wird, ist freilich ein anderer: Er hing einst in einer Bar in Bonn, darunter stand ein arg verstimmtes Klavier, und just auf diesem Klavier dilettierte Helmut Schmidt im Sommer 1976 als Pianeur.

Insofern sind wir natürlich sehr gespannt, was unsere Hamburger Mit-Histonautin Sonja von Behrens berichtet. Sie hat mit ihrem Kamerateam anlässlich des ersten Todestages eine Fernsehdokumentation über Helmut Schmidt gedreht, die am heutigen Sonntagabend vom ZDF ausgestrahlt wird. Von den Dreharbeiten, die unter anderem in Schmidts Privathaus in Langenhorn stattfanden, war Sonja von Behrens auch persönlich berührt: „Ich hatte das Gefühl, Helmut Schmidt sei noch da und schaue uns auf die Finger. Von solchen Gefühlen bis hin zu unerklärlich flackernden Glühbirnen im Haus berichten auch seine Mitarbeiter. Nur eines macht deutlich, dass er nicht mehr da ist: Kein Zigarettenrauch im Haus.“

Die zwei Leben des Helmut Schmidt
in der Reihe „ZDF-History“, Dokumentation von Sonja von Behrens
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Helmut Schmidt galt als knallharter „Macher" und moralische Instanz. Seine andere Seite verbarg der Kanzler, so gut er konnte: die schweren Krankheiten, Affären und Depressionen. Im Oktober 1981 ist der Kanzler so gut wie tot - 30 Sekunden lang. Erst dann beginnt sein Herz wieder zu schlagen. Die Öffentlichkeit soll hiervon nichts erfahren, genauso wenig wie von seiner jahrelangen Affäre mit einer Mitarbeiterin. Das gelingt weitgehend.
Die Autorin Sonja von Behrens zeigt das lange Leben des Altkanzlers aus einer neuen Perspektive: Ärzte, Freunde, Mitarbeiter und Journalisten berichten vom öffentlichen und privaten Helmut Schmidt, der ein langes und wechselvolles Leben hatte. Als junger Mann meldete er sich freiwillig zur Ostfront, als Hamburger Innensenator bekämpfte er die Sturmflut, als Kanzler den RAF-Terror. Nach seinem Sturz als Kanzler beginnt Helmut Schmidt noch einmal ein neues Leben. Der bekennende Journalistenverächter wird Herausgeber einer Wochenzeitung, der streitbare Sozialdemokrat zu einem über den Parteien stehenden Welterklärer, einem späten Idol der Deutschen.

Wann:             Sonntag, 6. November 2016, 23.30 – 0.15 Uhr
Wo:                 ZDF

Falls der Sendetermin für Sie ungünstig liegt: Sie können die Dokumentation ab heute Abend, 23.30 Uhr, auch jederzeit über die ZDF-Mediathek herunterladen.


Sollten Sie dieser Tage noch einen Blick hinter die Kulissen werfen wollen, empfehlen wir Ihnen, an diesem Dienstag die Abendschau des BR Fernsehens anzusehen: Klaus Reichold hat sich im Sommer nämlich unerlaubt von seinem Schreibtisch entfernt, eine falsche Identität angenommen und in der Rolle eines korrupten Bürgermeisters aus dem Chiemgau ein vorschnelles Ende in den Fluten des Gardasees gefunden. Von den mörderischen Seiten des Gardasees und des Chiemgaus berichtet die Münchner Krimiautorin Marta Donato in einem Hintergrundgespräch: 

Abendschau – Der Süden
Buchvorstellung „Tod am Gardasee“ mit Studiogast Marta Donato
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Sengende Sonne am See. Schüsse. Ein Körper klatscht ins Wasser. Mit der Ruhe ist es vorbei. – Matthias Holzinger, Bürgermeister einer Chiemsee-Gemeinde, wird am Ufer des Gardasees jäh aus dem Leben gerissen. Die Kommissare aus Verona und Traunstein stoßen auf ein Netz aus Korruption, Immobilienschwindel und Rivalität bei den Opernfestspielen der Arena di Verona. Als die Ermittlungen diesseits und jenseits der Alpen vorankommen, fallen wieder Schüsse ...
Künstler, Politiker und eine der Musik verfallene Brauerei-Besitzerin – die Gier nach Erfolg, Einfluss und Liebe macht aus ihnen Täter und Opfer zugleich.
Der Krimi ist vor Kurzem in der edition tingeltangel (dem Hinterhofverlag von Thomas Endl) erschienen.

Wann:             Dienstag, 8. November 2016, ca. 17.45 – 17.55 Uhr
Wo:                 BR Fernsehen (nur in Südbayern zu empfangen!)

Falls der Sendetermin für Sie ungünstig liegt: Sie können Klaus Reichold alias Matthias Holzinger auch direkt im Buchtrailer auf youtube begutachten.

Wir wünschen viel Spaß!

6. Oktober 2016:
Start des Herbst-/Winter-Programms

Foto: Frank Eirund

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde der weiß-blauen Kulturgeschichte,

der große Zuspruch zu unserer Reihe München im Nationalsozialismus hat uns dazu veranlasst, den Fokus in diesem Semester auszudehnen und ganz Bayern zwischen 1923 und 1945 in den Blick zu nehmen.

Wir beschäftigen uns – vertieft durch Exkursionen, Führungen und eine Film-Matinée – mit dem „Mythos Obersalzberg“, mit dem Konzentrationslager Dachau und mit Nürnberg, der „Stadt der Reichsparteitage“. Außerdem beleuchten wir die Themen Luftkrieg und Raubkunst.

Es freut uns sehr, dass sich für diese Reihe wieder exzellente Gesprächspartner zur Verfügung stellen – darunter Albert A. Feiber, Kurator der Dokumentation Obersalzberg, Iris Lauterbach, Autorin der Publikation Der Central Collecting Point in München und Albert Knoll von der KZ-Gedenkstätte Dachau, der 2015 in New York mit dem „Archivist of the Year Award“ ausgezeichnet wurde.

Außerdem stellen wir Ihnen bei der Langen Nacht der Münchner Museen – gemeinsam mit der Abtei St. Bonifaz – einen Priester und Künstler vor, der den Krieg mit einer bestürzend aktuellen Totentanz-Folge geißelt.

Natürlich werfen wir auch wieder einen Blick auf die Münchner Stadtgeschichte – und auf die Wittelsbacher: Im Oktober beteiligen wir uns mit einer Film-Soirée zu Ludwig I. am Ludwig-Festival des Münchner Kunstareals. Im November laden wir gemeinsam mit dem Museum der bayerischen Könige zum Adventszauber nach Hohenschwangau. Und im August 2017 machen wir eine
Königliche Sommerreise nach Straßburg, zu der Sie sich
bis Mitte Januar anmelden können.

Wir freuen uns auf Sie!

Erkundungen

Wieder aktiv in der Pinakothek der Moderne:
PIN.X - Bilder drehen, Bilder verstehen

Wir filmen wieder mit Schülerinnen und Schülern! Aus Kunst werden Videos, aus "Stills" Stories. Mehr Infos ...

Wenn Sie auch Interesse daran haben, mit Ihrer Klasse teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei uns.

Ab sofort online in der ZDF-Mediathek: Das Erbe der Nazis

Wenn Sie interessiert, wie es mit „braunen Eliten“, Handlangern und Mitläufern nach Ende des Zweiten Weltkriegs weitergegangen ist: Unsere Kollegin Sonja von Behrens, Leiterin des Histonauten-Büros Hamburg, hat für ZDF info die Spuren „der Täter“ bis in die Zeit der Studentenproteste nachverfolgt.   

1960-1968 Die Täter sind unter uns

Der lange Schatten des "Dritten Reichs". Was wurde aus 8,5 Millionen Parteigenossen? Aus Spitzenbeamten in Justiz und Verwaltung? Aus zehn Millionen Soldaten? Aus den vielen KZ-Wächtern, Euthanasie-Ärzten, Rassenhasspredigern? 50 Jahre harte Arbeit, so schätzte US-General Eisenhower 1945, würde es brauchen, um Deutschland zu entnazifizieren und umzuerziehen. Das furchtbare Erbe hat Deutschland geprägt. Die Trümmer der Städte wurden bald weggeräumt, die Trümmer in der Gesellschaft, in den Seelen blieben noch lange bestehen. Fast jede Familie in Deutschland ist betroffen – durch Großväter, die den Krieg mitmachten, Mütter, die im BDM aktiv waren, Großeltern, die das KZ überlebten. Die Erinnerungen – oft auch das Schweigen – haben heutige Generationen geprägt. Die signifikanten Ereignisse der 60er Jahre sind der Eichmann-Prozess, der Auschwitzprozess, die Verjährungsdebatten und die Studentenproteste.

Die 45-minütige Fernsehdokumentation lief Anfang April in der Reihe „Das Erbe der Nazis“ und ist in der ZDF-Mediathek ein Jahr lang abrufbar.

Ab sofort online verfügbar:
Schon seh ich Glut und Wirbelrauch - Die Walpurgisnacht (Vortrag)


Ein ganzer Vortrag von Klaus Reichold aus der Mythen-Reihe für alle, die ihn versäumt haben und für diejenigen, die mal einen "Live"-Eindruck bekommen wollen von unseren Veranstaltungen. (Und bitte nicht wundern: Im youtube-Video ist wirklich nur ein Bild zu sehen. In unseren Vorträgen sind es natürlich viele mehr.) Viel Spaß!

Einen reinen Audio-Download gibt es als Alternative auf unserer Seite http://www.histonauten.de/bavaricum/Impressionen/.

 

Seit 21. April 2015 online und im Museum zu besuchen
"Im Maschinenraum des Krieges. Ingolstadt 1914-1918"

Mit einem "Virtuellen Museum" verbinden wir das Stadtgebiet Ingolstadt und die große Dauerausstellung zum Ersten Weltkrieg im Reduit Tilly.

Am 21. April wurde es in Ingolstadt vorgestellt und ging online unter http://1914-1918.armeemuseum.de/ .

Unser Trailer und ein Artikel geben Einblick in das Projekt:

Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf (213.83KB)
Ein virtuelles Museum entsteht
Artikel für das Magazin "Schönere Heimat"
Schönere Heimat - Artikel Ingolstadt.pdf
(213.83KB)

In der ZDF-Mediathek
Helmut Kohl - Triumph und Tragödie

Unsere Hamburger Histonautin Sonja von Behrens schreibt wieder einmal Geschichte im ZDF - mit einem Filmportrait über Helmut Kohl: 

Sein Platz in der Geschichte ist ihm sicher, doch über seinen Erfolgen liegt ein Schatten. 1990 war Helmut Kohl der umjubelte "Kanzler der Einheit", zehn Jahre später verlor er durch die Parteispendenaffäre den Ehrenvorsitz der CDU und geriet ins politische Abseits. Diese Schmach und der Selbstmord seiner Frau Hannelore im Juli 2001 waren der Tiefpunkt seines Lebens. Seither folgten Höhen und Tiefen: Krankheit und persönliche Zerwürfnisse, aber auch eine wieder wachsende Anerkennung in den Reihen seiner Partei und der Öffentlichkeit für sein Lebenswerk. Sein Beitrag zur Einheit Deutschlands und Europas wird wieder in den Vordergrund gerückt.

Zum 85. Geburtstag Helmut Kohls zeigt "ZDF-History" ein sehr persönliches Porträt des Altkanzlers, der in den letzten Jahrzehnten große Triumphe und Tragödien erlebte und durchlitt. Umfangreiches Archivmaterial und langjährige Weggefährten gewähren Einblick in das Leben des Staatsmannes und des Menschen Helmut Kohl.

Buch und Regie: Sonja von Behrens ("Es war eine aufregende Produktion. Helmut Kohl erhitzt auch noch heute die Gemüter. Entweder hassen oder lieben die Menschen ihn, dazwischen gibt es nichts. Ich hatte großes Glück mit meinen fantastischen Interviewpartnern, die sich ganz herzerfrischend offen zu Helmut Kohl geäußert haben.")

Hier wieder lieferbar

Klaus Reichold u.a.: 50 Skulpturen, die man kennen sollte

Ihr Kopf wurde nie gefunden, auch die Arme blieben verschollen, der Rest war in über hundert Bruchstücke zerstreut. Die Ausgrabungsgeschichte der geflügelten griechischen Siegesgöttin Nike von Samothrake, eine der bekanntesten Skulpturen der Antike, liest sich nicht weniger spannend als die 49 weiteren Geschichten der Skulpturen und ihrer Künstler in diesem Band: Gegen Michelangelos David flogen Steine, die Marmorskulptur der heiligen Theresa von Avila zeigt sich in einer geradezu erotisch anmutenden Verzückung, die seinerzeit zu heller Aufregung führte, das kostbare Salzfass vom Goldschmied Cellini wurde entführt, und der Skandal, den Joseph Beuys mit seinem Fettstuhl auslöste, hallt bis heute nach. Dieser Band versammelt die wichtigsten Skulpturen seit der klassischen Antike und vermittelt anhand unterhaltsamer und informativer Texte wertvolles Basiswissen über die Kultur- und Kunstgeschichte.

Oberbayern

Vielfalt zwischen Donau und Alpen - Jenseits des Klischees (herausgegeben von Norbert Göttler)

Mit einem Beitrag von Klaus Reichold
und Thomas Endl (Fotos):

Überrraschende Vielfalt - Die Kulturlandschaften Oberbayerns

"Natürlich ist Oberbayern ein Paradies. Und wenn Ludwig Ganghofer nicht flunkert, wusste man das schon vor Jahrhunderten. Denn er legt einem Augustiner-Chorherrn namens Eberwin, der um 1100 lebte, einen Satz in den Mund, der zu den hübschesten Beispielen wohlformulierter Heimatverbundenheit gehört: 'Herr, wen du lieb hast, den lässest Du fallen in dieses Land!'


Den braven Eberwin gab es tatsächlich. Er war der erste Propst des Klosterstifts Berchtesgaden. Und ob er den zitierten Satz so gesagt hat oder nicht, ist völlig wurscht. Denn" ...  (mehr lesen?)

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